5. Digitaler Gesundheitspreis vergeben

30.03.2022
Halitus, PINK! aktiv gegen Brustkrebs und BaSeTaLK heißen die Gewinner-Projekte des diesjährigen Digitalen Gesundheitspreises von Novartis Deutschland. Sie erhielten Preisgelder von insgesamt 60.000 Euro.

Ende März wurden die Gewinner des 5. Digitalen Gesundheitspreises gekürt. Durch die virtuelle Preisverleihung führten Sascha Lobo und Sascha Schiffbauer.

Platz eins belegte die Halitus GmbH (25.000 Euro Preisgeld). Das Berliner Start-up entwickelte ein KI-gestütztes Analysetool, das mit Hilfe von Lasertechnologie und maschinellem Lernen die Konzentration verschiedener krankheitsrelevanter Biomarker in der Atemluft misst und interpretiert

Das ärztlich geführte Onlineportal für Brustkrebspatientinnen PINK! aktiv gegen Brustkrebs von der Hamburger PINK gegen Brustkrebs GmbH erreichte Platz zwei und erhielt damit ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Das Portal begleitet die Patientinnen mit multimedial aufbereiteten Informationen von der Diagnose bis zur Nachsorge.

Den Publikumspreis (Platz 3 und 10.000 Euro) gewann BaSeTaLK von der Katholischen Hochschule Mainz und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Mit der App erhalten Pflegeheimbewohner die Möglichkeit für virtuelle Ausflüge, die zum Austausch und zu Gesprächen anregen.

„Ob Augmented-Reality-Anwendungen, Medtech-Lösungen, die nur mit Augen- oder Kopfbewegungen steuerbar sind, oder KI-basierte Technologien: Die Projekte, die es unter die Top 7 schaffen und auf der Preisverleihung vorgestellt werden, begeistern mich jedes Jahr aufs Neue“, so Dr. med. Thomas Lang, Geschäftsführer Novartis Pharma Deutschland und Gastgeber des DGP. Die Vielzahl der transformativen Lösungen, die von der Jury ausgewählt werden, zeige, dass es in Deutschland ein pulsierendes Ökosystem im Bereich E-Health-Innovationen gebe. Novartis Deutschland fördert dies seit 2018 mit dem Digitalen Gesundheitspreis.

Sonderpreis #TeilhabeDurchDigitalisierung

Der Sonderpreis #TeilhabeDurchDigitalisierung unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Lebenshilfe e. V. ging an ein Projekt, das den Alltag von Menschen mit Behinderungen erleichtert: Die EiS-App von Wörterfabrik für Unterstützte Kommunikation UG in Hamburg. Für das digitale Wörterbuch, mit dem Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen und ihre Angehörigen spielerisch einen Grundwortschatz aus der deutschen Gebärdensprache (DGS) erlernen können, gab es 10.000 Euro Preisgeld.

Laudatorin Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit a. D. und Bundesvorsitzende Lebenshilfe e. V., zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite der Ideen: „Die Digitalisierung bietet noch nie dagewesene Möglichkeiten der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, die im Alltag benachteiligt sind. Ich freue mich über die Vielzahl der Projektinitiatoren, die sich Gedanken zu einer besseren Inklusion machen, und vor allem auch darüber, dass ihre Ideen tatkräftig umgesetzt – und so den Patienten im Alltag zur Verfügung stehen werden.“

Die Höhepunkte der Veranstaltung, Informationen zu den Gewinnern und Shortlistkandidaten der vergangenen fünf Jahre sowie zur unabhängigen Jury sind online im DGP Virtual Story Room zu sehen.

Quelle: Mitteilung medtech-zwo vom 30.03.2022

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